Parodontologie

Was ist eine Parodontitis?
Eine Entzündung des Zahnhalteapparates, welche unbehandelt zum Zahnverlust führt. Sie verläuft in der Regel langsam fortschreitend und meist schmerzlos.

Wie entsteht eine Parodontitis?
Bakterien dringen in den Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch ein und führen dort zu einer anfänglich nur oberflächlichen Entzündung. Das Fortschreiten der Entzündung in die Tiefe ist abhängig von der persönlichen Mundhygiene, der körperlichen Abwehrlage, der Art der Bakterien und verschiedene äußere Faktoren wie zum Beispiel das Rauchen, die Ernährung und Stress.

Merkmale einer Parodontitis können sein:
Zahnfleischbluten, Schwellungen, Mundgeruch, Rückgang des Zahnfleisches, Lockerung von Zähnen, evtl. mit Stellungsänderung, Schmerzen, Austritt von Eiter am Zahnfleischsaum.

Wie wird eine Parodontitis behandelt?
In der Vorbehandlung wird durch Intensive Mundhygieneschulungen und professionelle Zahnreinigungen die oberflächliche Situation verbessert. Notwendige Bakterientest werden in dieser Phase durchgeführt. Anschließend erfolgt die Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen. Frühestens nach 6 Wochen erfolgt eine Befundaufnahme und die Besprechung evtl. weiterer notwendiger Operationen zum Beispiel zur Infektions-beseitigung, zum Knochenaufbau (GTR) oder zur Zahnfleischkorrektur.